News: Geschichte




Die Maremma (Maritima= eine alte Bezeichnung mit der Bedeutung von "längs der Küste") ist schon seit Urzeiten bewohnt gewesen. Aber glückliche und herbe Zeiten lösten einander im Laufe der Jahrhunderte viele Male ab. Wichtige Spuren haben die Etrusker hinterlassen, die das Land sehr gepflegt und bebaut haben. Dann kamen die Römer. Dann der Verfall, das Land wurde vernachlässigt, die Bewohner wurden weniger. Im 11./12. Jahrhundert wieder ein langsamer Aufstieg und eine Blütezeit (siehe Bergbau in Massa Marittima) Beherrschung durch Siena und später Florenz. Erneute Verarmung, unterbrochen von der Trockenlegung der Sümpfe durch die Lothringer Großherzöge der Toskana. Doch Armut und Not haben bis ins 20. Jahrhundert gedauert. Im Volksbewusstsein ist "Maremma" gleichbedeutend mit Malaria und Banditismus. Inzwischen sind die Räuber von damals fast zu Heldenfiguren geworden, so wie z.B. Domenico Tiburzi, sie haben die Aura von Robin Hood, man sagt ihnen nach, dass sie Gerechtigkeit schaffen wollten. Heute ist die Maremma ein beliebtes Urlaubsziel geworden und bietet mit seiner weitläufigen, wenig bewohnten Landschaft seltene Schätze. Die Maremma ist nicht umwerfend großartig, sondern beeindruckt eher durch ihre vielen, unerwarteten Überraschungen.
 

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